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Heilpädagogische Schule Gstaad

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Mitarbeitende
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Elterninfo
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Adresse: Gsteigstrasse 15 , 3780 Gstaad
Telefon: 033 744 27 18
Telefax: 033 744 27 67
E-Mail: Kontaktformular
Öffnungszeiten: Mo/Di/Do 08.00 - 16.00 Uhr
Mi/Fr 08.00 - 11.40 Uhr

Die Heilpädagogische Schule Gstaad ist ein moderner Neubau. Das Gebäude befindet sich auf dem gleichen Schulareal wie die Primarschule Gstaad Rütti

HEILPÄDAGOGISCHE SCHULE

Im Saanenland besteht seit 1972 die Heilpädagogische Schule Gstaad, in der Kinder aus den Ämtern Obersimmental, Pays-d'Enhaut und Saanen unterrichtet werden. Das Schulgebäude wurde 2017 erweitert und umgebaut.

Aufnahmebedingungen:
Die HPS Gstaad ist eine "besondere Volksschule" für Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren, welche spezielle Bedürfnisse haben. Sie ist der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD) unterstellt. Der Bedarf eines Kindes an verstärkten sonderpädagogischen Massnahmen wird im Rahmen eines standardisierten Abklärungsverfahrens (SAV) durch die Erziehungsberatungsstelle (EB) ermittelt. Die EB schlägt geeignete Massnahmen vor. Die endgültige Entscheidung liegt beim Schulinspektorat.
Für die "besondere Volksschule" besteht eine Aufnahmepflicht.
Der Kanton trägt die Verantwortung, die erforderlichen Schulplätze für Kinder mit Bedarf an verstärkten sonderpädagogischen Massnahmen zu suchen und bereit zu stellen. Die Aufsicht obliegt dem zuständigen Schulinspektorat.
Für die "besondere Volksschule" ist ab Sommer 22 ebenfalls der Lehrplan 21 mit speziellen Anpassungen verbindlich. Soweit möglich werden die Lehrmittel der Volksschule berücksichtigt.

Förderauftrag:
Die Schule hat den Auftrag und das Ziel, den Schülerinnen und Schülern eine individuelle und ganzheitliche Bildung, Erziehung sowie Förderung zukommen zu lassen. Die Kinder werden ganztägig betreut und begleitet, heilpädagogisch geschult sowie therapeutisch (Psychomotorik und Logopädie) gefördert.

Bildungsangebot:
Die Heilpädagogische Schule ist Teil des öffentlichen Bildungsangebots und fester Bestandteil der Volksschule Rütti-Gstaad. Gemäss dem gemeinsamen Leitbild, werden die Kinder der HPS integrativ, einige Lektionen pro Woche, in den Regelklassen gefördert und geschult. Sie nehmen an allen Anlässen und Projekten der Rüttischule teil. Die Infrastrukturen der Schulanlage werden gemeinsam genutzt.
Das jeweilige Förderangebot wird den Fähigkeiten und Erfordernissen der Schülerinnen und Schüler angepasst. Gemeinsam mit den Eltern werden die individuellen und ganzheitlichen Bildungs- und Förderziele nach dem internationalen Standard ICF und dem Lehrplan 21 festgelegt.

Logopädie:
Die Heilpädagogische Schule bietet nebst Einzelförderlektionen in Logopädie auch eine integrative Logopädie in der Basisstufe an. Die integrative Arbeit eröffnet die Möglichkeit, Einzeltherapieinhalte in der Gruppe umzusetzen und somit einen Transfer herzustellen. Die lautsprachlosen Schülerinnen und Schüler können im geschützten Rahmen der Klasse positive Erfahrungen sammeln, ihre Kenntnisse anwenden und lernen, wie sie sich ausdrücken und die anderen verstehen können.

Organisation:
Die Schülerinnen und Schüler werden in drei Schulklassen (Zyklus 1-3 inkl. Abschlussklasse) geschult und gefördert.
Die Heilpädagogische Schule bietet maximal für 24 Kinder Schulplätze plus Integrationsprojekte an.
Trägerin der Heilpädagogischen Schule Gstaad ist die Einwohnergemeinde Saanen.

INTEGRATION IN KINDERGÄRTEN UND REGELSCHULEN AM WOHNORT

Im Sinne der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI) begleitet die HPS noch bis zum 31. Juli 2022 Schülerinnen und Schüler integrativ in Kindergärten und Volksschulen an ihrem Wohnort. Aufgrund der Revision des Volksschulgesetzes wechselt die Zuständigkeit. Sie geht per 1.8.2022 von der GSI an die BKD über. Der Bedarf für verstärkte sonderpädagogische Massnahmen wird durch die EB mit dem standardisierten Abklärungsverfahren ermittelt.

In den Gemeinden Saanen, Gsteig und Lauenen werden die Schülerinnen und Schüler ab 1.7.2022 administrativ durch die IBEM Schulleitung (Integration und besondere Massnahmen) verwaltet.

Im Obersimmental werden die Schülerinnen und Schüler ab 1.7.2022 durch die betroffenen Schulleitungen in der Wohngemeinde des Kindes verwaltet.

Die Aufsicht und der endgültige Entscheid obliegt ebenfalls dem Schulinspektorat. Die integrierten Kinder bleiben Regelschülerinnen- und schüler.

Gstaad, 9. Januar 2022 / Gabrièle Weyermann, Schulleiterin HPS Gstaad

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